US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass er im Hinblick auf Grönland aktiver werden wird, ohne aber genaue Details zu nennen. "Wir werden etwas in Grönland unternehmen, ob es ihnen gefällt oder nicht, denn wenn wir es nicht tun, werden Russland oder China Grönland übernehmen. Wenn wir es nicht auf die einfache Art tun, werden wir es auf die harte Art tun", sagte er vor Journalisten im Weißen Haus.

 

Der POTUS will sich also Grönland einverleiben, notfalls militärisch. Könnte man ja als Theaterdonner abtun, aber so ganz von der Hand zu weisen ist die Begründung ja nicht. Auch unsere Politiker sehen das ja so.  Etwa der ehemalige CDU-Vorsitzende Laschet. Er verwies auf die neue geostrategische Bedeutung der Insel, die zum Königreich Dänemark gehört.


"Das schmelzende Eis öffnet Schifffahrtswege. Immer mehr russische und chinesische Kriegs- und Handelsschiffe sind dort zu sehen. Diese Herausforderung könnte die Nato gemeinschaftlich annehmen, ohne dass die USA sich Grönland einverleibten."


Damit ist die Aussage des POTUS also schon richtig und bewiesen. Das er aber deswegen seine Armee losschickt und Grönland annektieren will, kann ja aber auch nicht sein. Immerhin sind ja beide Länder in der Nato. Nochmals Laschet:


"Wir müssen den Amerikanern in diplomatischen Gesprächen deutlich machen, dass ein militärisches Vorgehen gegen ein kleines Nato-Land das letzte Vertrauen in die Allianz zerstören würde",  Ein Ende der Nato könne nicht im Interesse Washingtons sein. Eines ist jedenfalls klar: Die Europäer könnten nicht in einen Krieg gegen die USA ziehen", 

Die Nato? Da stellt sich doch eh die Frage, wie weit der Zusammenhalt denn überhaupt noch gegeben ist. Das Gebilde wird doch nur von schönen Worten noch zusammengehalten. Nirgendwo ist Einigkeit zu erkennen, die nationalen Interessen überwiegen in allen Verhandlungen. Und in der Ukraine sieht man ja das ganze Dilemma.... Die ist zwar nicht in der Nato, aber halt in Europa. 

Und ja, ich bezweifle schon, ob die Nato sich wirklich gegen die USA stellen würde, sollten die Grönland besetzen. Aber natürlich wäre die Nato dann Geschichte. Was das für die Machtgelüste anderer Nationen bedeuten würde? Will es nicht wirklich erfahren....

 

 

 

Wann beginnen die Debatten über Fasching, Uhrumstellung, Klimawandel, Pfingstmontag, Dt Einheit und Weihnachten und Böller? Radfahrer vs Autofahrer, Impfgegner

Migration und Massenentlassungen passt nicht zusammen

 

LAMPEN
Leute es ist 2025 (noch). Wir liegen gestern Abend in den Betten im Hotelzimmer, da erzählt mein Jüngster (7) plötzlich was vom "großen Licht"" anmachen. Schlagartig wurde mir klar, ich hab ihm den Sprachgebrauch meiner Oma beigebracht.
Bei wem gibt es heute auch noch das "große Licht"?

 

 

 

 

Die Vereinbarung ist die bislang deutlichste europäische Antwort auf die zentrale Frage dieses Krieges: Wie verhindert man den nächsten russischen Angriff, wenn der aktuelle irgendwann einfriert? Die Antwort a Paris und London ist eindeutig: Durch physische Präsenz. Durch geteiltes Risiko. Durch Abschreckung. Die Botschaft an Putin ist unmissverständlich: Ein erneuter Überfall wird nicht nur ukrainisches Blut kosten - er wird europäisch beantwortet.

 

Alibibeiträge statt Führungsverantwortung. Der reichste Staat Europas delegiert die gefährliche Arbeit an andere. Wieder einmal.

 

Und Deutschland? Kanzler Friedrich Merz distanziert sich erneut. Deutsche Truppen könnten vor allem in "benachbarten Nato-Staaten" wie Polen oder Rumänien eingesetzt werden. Direkt in der Ukraine? Hierzu nur ein ausweichendes "Wir schließen nichts aus". Das ist keine Strategie. Das ist ein Manöver. Übersetzt heißt es: Deutschland will Teil der Kulisse sein, aber nicht Teil des Risikos. Solidarität ja - solange sie nicht wehtut.

 

Was ist das für eine Solidarität, bei der der stärkste Partner systematisch versucht, die Risiken auszulagern? Innenpolitisch mag das opportun erscheinen. Deutschland ist ein Land historischer Traumata, moralischer Selbstüberhöhung und gleichzeitiger Feigheit. Eine Bevölkerung, die "kriegsmüde" ist, obwohl sie selbst keinen Krieg erlebt hat. Eine politische Klasse, die Eskalation als etwas betrachtet, das vor allem kommunikativ gemanagt werden muss. Als sei Abschreckung eine Frage der richtigen Wortwahl - nicht der Bereitschaft, im Ernstfall einzustehen.

 

Ja, die Bundeswehr ist in einem desolaten Zustand. Jahrzehntelang kaputtgespart, personell ausgedünnt, materiell marode, mental entkernt. Kaum einsatzfähig für Hochrisikoszenarien. Aber genau darin liegt die moralische Perfidie der deutschen Argumentation: Die eigene Verantwortungslosigkeit der Vergangenheit wird zur Ausrede der Gegenwart. Statt zu sagen: Gerade weil wir versagt haben, müssen wir jetzt mehr leisten, heißt es: Weil wir versagt haben, können wir nicht.

 

Halbe Solidarität ist kein Kompromiss. Sie ist Verrat. Deutschland muss aufhören, sich hinter Geschichte, Strukturen und Ausreden zu verstecken - und endlich das tun, was es von anderen erwartet: Verantwortung übernehmen. Sonst bleibt es der ewige Bremser. Und Europa wird dafür bezahlen.